In der Halle Im Birch in Zürich sind am Samstag, 21. Februar, die Damen-1-Volleyballerinnen der Appenzeller Bären auf die drittplatzierten Spielerinnen des VBC Voléro Zürich getroffen. Trotz
geschlossener Teamleistung und grossem Einsatz mussten sich die krankheitsbedingt angeschlagenen Innerrhoderinnen mit 0:3 geschlagen geben.
Gemeinsam reiste das Team mit dem Bus nach Zürich – die Voraussetzungen waren jedoch alles andere als optimal. Mehrere Spielerinnen waren krank, was die Vorbereitung und die Wechselmöglichkeiten einschränkte. Dennoch wollten die Bärinnen mutig auftreten und ihre eigenen Stärken ins Spiel bringen.
Der Start in die Partie gelang vielversprechend: Der erste Punkt ging an Appenzell. Doch Voléro reagierte umgehend, erhöhte den Druck und zwang die Gäste früh zu einem Timeout. Bis zum
Stand von 12:8 blieb der Satz zeitweise ausgeglichen, ehe die Bärinnen in ein Tief gerieten. Zehn Punkte in Folge gingen an die Zürcherinnen, was eine Vorentscheidung bedeutete. Zwar konnten
sich die Appenzellerinnen gegen Ende nochmals einzelne Punkte erkämpfen, der Rückstand war jedoch zu gross. Mit 25:11 ging der erste Satz klar an Voléro.
Mit taktischen Anpassungen starteten die Bärinnen deutlich verbessert in den zweiten Durchgang. Die Defensive arbeitete aufmerksam und kratzte zahlreiche Bälle vom Boden. Besonders am Netz setzten die beiden Mittelblockerinnen N. Decher und S. Stäger mit einer kompakten Blockarbeit starke Akzente. Appenzell erspielte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung und zeigte, dass sie phasenweise auf Augenhöhe agieren können. Beim Stand von 12:12 gelang Voléro jedoch der Ausgleich. Trotz eines Timeouts auf Seiten der Bären übernahmen die Gastgeberinnen die Kontrolle, spielten abgeklärt und entschieden auch diesen Satz mit 25:20 für sich.
Im dritten Satz hielten die Innerrhoderinnen zu Beginn erneut gut mit. Doch Zürich minimierte konsequent die Eigenfehler und nutzte die Schwächen der Gäste aus. Auf Appenzeller Seite schlichen sich zu viele Eigenfehler ein, wodurch Voléro davonzog. Trotz kämpferischem Einsatz mussten die Bärinnen auch diesen Durchgang mit 25:16 abgeben. Auch wenn das Resultat deutlich ausfiel, bewiesen die Appenzellerinnen Moral und Teamgeist. Besonders im zweiten Satz zeigten sie, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, sich zu erholen und im nächsten Spiel wieder anzugreifen.
Appenzeller Bären – Voléro Zürich 0:3 (11:25, 20:25, 16:25)
Für die Appenzeller Bären im Einsatz: S. Riesen (Captain), K. Limacher, R. Streule, S. Stäger, N. Decher, L. Waldburger,
S. Manser, P. Böhni, R. Hörler, A. Etter; betreut durch: H. Ebeling (Coach), physiologisch betreut durch: S. Kuster (Präsidentin GL)